Anwendungsbeispiele von Dienstanbietern

Mit einer Kombination aus managed iConverter-Medienkonvertern und intelligenten iConverter-NIDs (Network Interface Devices) können LWL-Verbindungen unter Verwendung klarer Demarkationspunkte zwischen Dienstanbieter und Kundengerät vom Central Office an die Customer Premises (CP) verteilt werden. Bei iConverter-NIDs handelt es sich um kleine kostengünstige Managed-Geräte, die optische Carrier-Ethernet-Dienste mit OAM-Management, Provisioning (Bereitstellung von Netzwerkressourcen) und Leistungsüberwachung zur Verfügung stellen.

iConverter Sterntopologie für den Metro-Zugang

Metro Access Star Topology

Anhand dieser Sterntopologie für Metro-Ethernet-Netzwerke wird deutlich, wie managed iConverter-Medienkonverter und iConverter-NIDs mehrere LWL-Links zwischen der UTP-Anlage im Central Office und den Customer Premises bereitstellen.

Im Central Office:

Das Metro-Core-Netzwerk ist mit einem vorhandenen UTP-Switch verbunden. Das Kupfer-UTP dieses Ethernet-Switches wird über ein 19-Modul-Chassis mit iConverter-Medienkonvertern mit Out-of-Band-Management durch ein iConverter Network Management Module (NMM2) auf LWL umgesetzt. Die Netzwerkmanagementstation ist über einen physikalisch sicheren Netzwerk-Link mit dem NMM2 verbunden. Die iConverter-Anlagen im Central Office und an den Customer Premises werden über die Managementsoftware NetOutlook von Omnitron verwaltet.

Im 19-Modul-Chassis eingebaut sind Medienkonvertermodule mit integriertem Management, wie z. B. iConverter 10/100M2 oder GX/TM. Diese Module verfügen über integriertes OAM-Management (Operations, Administration and Maintenance) gemäß 802.3ah und nutzen diese Funktion für den Verbindungsaufbau zum anderen Ende des optischen Links. Dies ermöglicht die Bereitstellung, Fernkonfiguration und Leistungsüberwachung der Zugangsverbindungen gemäß 802.3ah. Der NetOutlook-SNMP-Managementzugang zu den 802.3ah-OAM-Links wird durch das NMM2 im Chassis des Central Office bereitgestellt.

Bei Multi-Tenant Customer Premises:

Wie auf der rechten Seite des Diagramms erkennbar, ist ein 1000-MBit/s-LWL-Link mit einem iConverter-GX/TM-Modul verbunden, das in einem iConverter-2-Modul-Chassis untergebracht ist. Die Daten werden über die Ethernet-Backplane des Chassis zum iConverter 4Tx VT 4-Port-Kompakt-Switchmodul geleitet, an dem sich 10/100-Kupfer-Ports für mehrere Kunden befinden. Diese iConverter-NID-Konfiguration fungiert als Multi-UNI (Multiple User Network Interface) - der physikalische Übergabepunkt zwischen der Zuständigkeit des Dienstanbieters und des Teilnehmers. Jede UNI ist für einen einzelnen Teilnehmer reserviert.

Bei Customer Premises von Kleinunternehmen:

Ein 100-MBit/s-LWL-Link ist mit einem Standalone-iConverter-10/100M-NID verbunden, der einen selbstverwalteten Demarkationspunkt in einem zentralen Modul bereitstellt. Das 10/100M-NID übernimmt die Umsetzung von LWL- auf Kupferleitung, die dann zum Switch auf der Kundenseite führt.

Zusammenfassung

Mit der intelligenten iConverter-Technologie können Dienstanbieter mehrere LWL-Links vom Central Office zu einem verwalteten NID an den Customer Premises führen, das als Demarkationspunkt für einzelne bzw. mehrere UNI dient. Dort werden die Kupferleitungen für die einzelnen Teilnehmer abgezweigt. Diese verwalteten Abgrenzungsgeräte unterstützen Bandbreitensteuerung, QoS-Priorisierung und Ethernet-Dienste einschließlich E-Line- und E-LAN-Konnektivität.

Ask a Question

(*) Required field

1000 characters left