Anwendungsbeispiele für Unternehmensnetzwerke

Campus-Hochhaus
Transportwesen
LWL bis zum Arbeitsplatz/Endgerät

Anwendung im Campus-Hochhaus

Campus High-Rise Building Application

Bei der Vernetzung von Stockwerken in einem Hochhaus oder in anderen großen Gebäuden, in denen die Verbindungslängen 100 m überschreiten, stellen LWL-Links eine hervorragende Lösung dar. In diesem Anwendungsbeispiel befindet sich der UTP-Core-Switch im ersten Stockwerk des Gebäudes. Für die Umsetzung von UTP-Links auf Fast-Ethernet- oder Gigabit-Ethernet-LWL-Links, mit denen die verschiedenen Stockwerke des Gebäudes verbunden werden, wird ein iConverter-19-Modul-Chassis verwendet. Die iConverter-Geräte werden über eine Managementstation verwaltet, die mit einem Network Management Module (NMM2) verbunden ist. Das NMM2 befindet sich ebenfalls in dem Chassis.

Im 27. Stockwerk ist der LWL-Link an einem iConverter-2-Modul-Chassis angeschlossen, in dem ein Medienkonverter-Modul und ein Switch-Modul mit vier 10/100-Ports installiert ist. Die beiden Module sind über die Ethernet-Backplane des Chassis miteinander verschaltet, sodass sie gemeinsam einen LWL-Uplink und einen verwalteten VLAN-Abteilungs-Switch mit 5 Ports bilden.

Im 30. Stockwerk ist der LWL-Link mit einem Standalone-iConverter 10/100M-NID mit integriertem Management verbunden, das den LWL-Uplink auf UTP-Kabel umsetzt. Das UTP-Kabel wiederum ist an dem UTP-Switch eines Drittanbieters angeschlossen.


Transportation Resilient Ring Application

Optische LWL-Links bieten die Konnektivität über weite Entfernungen, die für Steuerungsnetzwerke von Transportunternehmen erforderlich ist. In diesem Beispiel eines Ethernet-Netzwerks wird die LWL-Technologie in einer Ringtopologie eingesetzt, um Kontrollstationen entlang einer Eisenbahnstrecke für den Nahverkehr zu verbinden.

Das UTP-Kabel vom Router im Netzwerkkern oder am Point-of-Presence wird mit einem Standalone-iConverter-NID auf LWL umgesetzt. Dieser LWL-Link ist mit einem iConverter-2-Modul-Chassis verbunden, in dem zwei Medienkonvertermodule eingebaut sind.

Die Medienkonverter sind über die Ethernet-Backplane des Chassis verschaltet und verfügen über zwei LWL-Ports und zwei UTP-Ports. Das 2-Modul-Chassis setzt LWL auf Kupferleitungen um und besitzt zwei Kupfer-Ports zur Steuerung einer Kontrollleuchte.

Der zweite LWL-Link wird zu einem weiteren iConverter-2-Modul-Chassis mit derselben Konfiguration geleitet, das Geräte an einer Nahverkehrsstation steuert. Diese Konfiguration kann über mehrere Knoten entlang der Eisenbahnstrecke fortgeführt werden.

Der abschließende LWL-Link wird wieder mit dem Standalone-Konverter verbunden, der das Signal auf eine Kupferleitung umsetzt, die wiederum an einen redundanten Router im Netzwerkkern angeschlossen ist. Die resiliente Ringtopologie sorgt durch den redundanten Link auch bei einem gebrochenen LWL-Link für eine zuverlässige Verbindung. Die anderen Links sind voll funktionsfähig, und das Netzwerk bleibt in Betrieb.

Anwendungen mit LWL bis zum Arbeitsplatz/Endgerät

Die faseroptische Technologie bietet eine höhere Signalqualität als Kupfer-UTP. Eine LWL-Netzwerkverbindung ist gegenüber elektromagnetischer Beeinflussung (EMB), Hochfrequenzstörungen (RFI), Nebensprechen, Erdschleifen und anderen elektrischen Störungen immun und sorgt in problematischen Arbeitsumgebungen für eine erheblich bessere Signalqualität. Gleichermaßen produzieren LWL-Links keine EMB- oder RFI-Signale, die zu Sicherheitsproblemen führen können - wie es bei UTP-Kupferleitungen vorkommt. Diese Eigenschaften machen durchgehende LWL-Verbindungen bis zum Arbeitsplatz/Laptop äußerst attraktiv für die Betreiber von Hochsicherheitsnetzen in Unternehmen und Behörden.

Die umfassenden Produktlinien der Medienkonverter von Omnitron unterstützen die Konnektivität mit verschiedenen Netzwerkprotokollen, darunter 10-, 100- und Gigabit-Ethernet. In dem Diagramm ist dargestellt, wie die Medienkonverter der Produktlinien miConverter, FlexPoint und iConverter in verschiedenen FttD-Anwendungen eingesetzt werden können.

  • Hochsicherheitsnetze
  • LAN-Netzwerke mit Langstreckenverbindungen zu Workstations
  • Feldeinsatz von LWL-bis-zum-Laptop bei fehlender Stromversorgung vor Ort

Links oben im Diagramm werden die UTP-Leitungen eines Core-Switch über ein iConverter-19-Modul-Chassis mit installierten Medienkonvertern auf LWL umgesetzt. Dasselbe kann auch über ein iConverter-5-Modul-Chassis oder ein FlexPoint-14-Modul-Chassis für nicht verwaltete Netzwerke erreicht werden.

miConverter

Der obere Bereich des Diagramms zeigt eine nicht verwaltete Feldanwendung, bei der eine LWL-Verbindung zu einem Laptop geführt wird. Die LWL-Verbindung zu dem Laptop wird über einen miConverter-Miniatur-Medienkonverter hergestellt, der über den USB-Port des Laptops mit Strom versorgt wird (schwarze Linie). Der miConverter ist eine hervorragende Lösung für militärische LWL-Laptop-Anwendungen für mobile Standorte mit begrenzter Verfügbarkeit von Strom oder für tragbare Netzwerk-Prüfgeräte.

Mit der Entwicklung des miConverter wurden auch die Probleme gelöst, die bei der Installation einer faseroptischen Netzwerkkarte (NIC) in einem PC/Laptop entstehen. Der miConverter 10/100 ist preisgünstiger, benötigt keine Treibersoftware und funktioniert unabhängig von Betriebssystemen, sodass er mit allen PCs kompatibel ist und keine Prozessor-Ressourcen für sich beansprucht. Der miConverter 10/100 bietet im Einsatz mit einem Laptop dieselben Vorteile. Darüber hinaus sind die LWL-Anschlüsse robuster als bei einer PCMCI-Karte, die an der Seite des Laptops hervorsteht und leicht beschädigt werden kann.

Klicken Sie hier, um weitere Informationen über miConverter-Miniatur-Medienkonverter zu erhalten

FlexPoint

In der Mitte des Diagramms auf der rechten Seite wird eine LWL-Leitung zu einem nicht verwalteten FlexPoint-Medienkonverter geführt. Die modulare FlexPoint-Produktlinie bietet kostengünstige und zuverlässige LWL-Konnektivität für Workstations oder Abteilungs-Switches in nicht verwalteten Unternehmensnetzwerken.

Klicken Sie hier, um weitere Informationen über FlexPoint Unmanaged-Medienkonverter zu erhalten

iConverter

Im unteren Bereich des Diagramms ist eine LWL-Leitung am iConverter-NID mit integriertem Management angeschlossen. Das Gerät setzt LWL auf ein UTP-Kabel um, das mit der Workstation verbunden ist. Im Netzwerk wird VLAN-Technologie eingesetzt, um Abteilungen bzw. Server voneinander zu trennen. Das iConverter-NID unterstützt die VLAN-Tags, die den einzelnen Netzwerkgeräten zugewiesen sind. Zusätzlich unterstützt das iConverter-NID die Port-Zugangssteuerung für zusätzliche Sicherheit, QoS für Echtzeitkommunikation mit Voice/Data/Video-over-Ethernet sowie Bandbreitensteuerung. Die iConverter-Medienkonverter und -NIDs sind für LWL-Konnektivität in Hochsicherheitsnetzwerken konzipiert.

Klicken Sie hier, um weitere Informationen über iConverter Managed-Medienkonverter zu erhalten

Ask a Question

(*) Required field

1000 characters left