Anwendungsbeispiele für Unternehmensnetzwerke

iConverter-Sterntopologie für Campus-Netzwerke

Campus Star Topology

Dieses Anwendungsbeispiel zeigt ein verwaltetes Campus-Netzwerk mit einer Sterntopologie, die entfernte Gebäude mit mehreren LWL-Links verbindet.

Im Netzwerkkern

Am Verwaltungsgebäude oben links werden zwei UTP-Kupfer-Links von einem Core-Switch über ein iConverter-19-Modul-Chassis mit Medienkonvertern auf zwei Einzelfaser-Links umgesetzt. Die Geräte werden von einem iConverter Network Management Module (NMM2) verwaltet. Die mit dem NMM2 verbundene Netzwerkmanagementstation verfügt über umfassende Funktionen zur Fehlerbehebung, Leistungsüberwachung und Fernkonfiguration von Hardware. Die über das iConverter-19-Modul-Chassis mit hoher Packdichte verteilten LWL-Links können Monomode-/Multimode-, Doppel- oder Einzelfasern sein, die Geschwindigkeiten von 100 MBit/S oder im Gigabit-Bereich unterstützen.

Am Netzwerkrand

Die vom Netzwerkkern kommenden LWL-Links sind mit entfernten Campus-Gebäuden verbunden, wo die Fasern jeweils wieder auf Kupfer umgesetzt und zu den Endanwendern in den verschiedenen Abteilungen verteilt werden.

Am Gebäude oben rechts ist ein 100 MBit/s-LWL-Link mit einem Standalone-iConverter 10/100M-Gerät mit integriertem Management verbunden. Dieser setzt den LWL-Link auf Kupfer um und bietet Konnenktivität für einen UTP-Abteilungs-Switch. Der 10/100M wird über ein IP-less-Management-Protokoll sicher verwaltet und verhindert auf diese Weise den unbefugten Zugriff auf die IP-Adresse und die Netzwerkmanagementstation des Kerns.

Am Gebäude unten rechts ist ein Gigabit-LWL-Link mit einem iConverter GX/TM-Modul verbunden, das in einem iConverter-2-Modul-Chassis untergebracht ist. Die Daten werden über die Ethernet-Backplane des Chassis zum iConverter 4Tx VT 4-Port-Kompakt-Switchmodul geleitet, an dem sich 10/100-Kupfer-Ports für den Anschluss mehrerer Workstations und/oder Abteilungs-Switches befinden.

Zusammenfassung

Dieses Anwendungsdiagramm zeigt die Verteilung mehrerer LWL-Links auf verschiedene UTP-Netzwerkgeräte an verschiedenen Standorten des Campus. Die Geräte werden von einem zentralen Ort aus verwaltet. Mit iConverter-NIDs und -Medienkonverter-Modulen wird hier kostengünstige LWL-Konnektivität bereitgestellt. Mit dieser Anlage werden auch erweiterte Funktionen wie VLAN-Technologie, Port-Zugangssteuerung, Bandbreitensteuerung und QoS-Priorisierung für Voice/Data/Video-over-Ethernet möglich.

iConverter - Campus-Ringtopologie

Dieses Anwendungsbeispiel zeigt ein verwaltetes Netzwerk in einer Gigabit-LWL-Ringtopologie mit einem redundanten Pfad. Die Redundanz verhindert, dass durch den Verbindungsausfall an einem einzelnen Punkt die gesamte Netzwerk-Konnektivität zu den Knoten am Netzwerkrand zusammenbricht.

Im Netzwerkkern

Am Verwaltungsgebäude oben links werden zwei UTP-Kupfer-Links von einem Spanning-Tree-Switch über ein iConverter-19-Modul-Chassis mit Medienkonvertern auf zwei Einzelfaser-Links umgesetzt. Die Geräte werden von einem iConverter Network Management Module (NMM2) verwaltet. Die mit dem NMM2 verbundene Netzwerkmanagementstation verfügt über umfassende Funktionen zur Fehlerbehebung, Leistungsüberwachung und Fernkonfiguration von Hardware. Der erste der beiden LWL-Links wird zu einem entfernten Campusgebäude geführt.

Am Netzwerkrand

An Gebäude A ist der LWL-Link mit einem iConverter 2GXM LWL-zu-LWL-Modul mit integriertem Management verbunden, das in einem 2-Modul-Chassis untergebracht ist. Die Daten werden über die Ethernet-Backplane des Chassis zu einem iConverter 4Tx VT 4-Port-Kompakt-Switchmodul geleitet. In dieser Konfiguration stehen ein LWL-Uplink-Port, ein LWL-Downlink-Port und vier 10/100-Kupfer-Ports für den Anschluss mehrerer Workstations und/oder Abteilungs-Switches zur Verfügung.

Am Gebäude B ist der LWL-Link mit einem iConverter-2-Modul-Chassis verbunden, das dieselbe Konfiguration wie in Gebäude A besitzt. Das LWL-Segment von dem zweiten Port des 2GXM wird in Kaskaden zum Netzwerkkern zurückgeführt. Diese Struktur kann über mehrere Standorte im Ring fortgesetzt werden, bis ein LWL-Segment die Netzwerkschleife abschließt. Für diesen Abschluss wird das letzte LWL-Segment mit dem iConverter-19-Modul-Chassis im Netzwerkkern verbunden, in dem sich die verwalteten Medienkonverter befinden.

Zusammenfassung

Dieses Anwendungsbeispiel zeigt, wie ein verwaltetes resilientes LWL-Ringnetzwerk von Punkt zu Punkt verläuft und an den einzelnen Standorten Kupfer-Anschlussmöglichkeiten für einen Switch oder ein anderes Netzwerkgerät bereitstellt. Der LWL-Ring wird dann jeweils zum nächsten Standort fortgeführt. Alle iConverter-Geräte in diesem Anwendungsbeispiel unterstützen VLAN-Technologie, Bandbreitensteuerung, Port-Zugangssteuerung, QoS-Priorisierung und sicheres, IP-less-Management.

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